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Archiv

Klimawandel - die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts
Das Energiethema ist zweifellos zu einem der wichtigsten Themen überhaupt avanciert. Mit steigenden Energiepreisen, der Endlichkeit vom Öl, dem Klimawandel und dem Konflikt um den Atomausstieg ist jeder schon einmal konfrontiert worden. Dabei sind das nur die Spitzen des Eisberges. Jetzt wird erst vielen klar, welche Auswirkungen eine verfehlte Energiepolitik hat und wie wichtig eine nachhaltige Energiewende ist. Energiepolitik ist ein Querschnittsthema und keine Fachthema von Umwelt- und Wirtschaftspolitikern. Energiepolitik hat mit Verkehrspolitik, mit Verbraucherschutz, Landwirtschaft und immer mehr auch mit Sicherheitspolitik zu tun. Es tangiert so ziemlich jeden Politikbereich, vor allem aber entscheidet sich mit der Energiepolitik eine der wichtigsten Zukunftsfragen unserer Gesellschaft. Zu Recht sprechen viele Wissenschaftler, aber auch immer mehr Politiker von dem Klimawandel, als dem „größten Problem dieses Jahrhunderts“. Aber es geht bei der Verknüpfung des Themas Klimawandel und Energiepolitik nicht nur um Probleme, sondern auch um Chancen. Um die Chance, bei einer nachhaltigen Energieversorgung. Die Denkfabrik hat die Energiepolitik zu ihrem Schwerpunktthemen gemacht. Im Anhang finden Sie zwei Vorträge, die im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum Thema von MdB Marco Bülow und MdB Frank Schwabe gehalten wurden.
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Zukunft nur mit guter Arbeit
„Wenn ein Mensch dir sagt, er sei durch harte Arbeit reich geworden, frag ihn, durch wessen Arbeit.“ Don Marquis (1878-1937, US-amerikanischer Publizist)
Arbeit ist ein wesentlicher Beststandteil unseres Lebens. Sie stiftet Sinn und schafft Identität. Erwerbsarbeit ist dabei eine zentrale Vorraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie sichert den Lebensunterhalt, ermöglicht die Schaffung von Wohlstand und bildet die Grundlage für die Finanzierung unserer Sozialsysteme. Damit ist Erwerbsarbeit die Bedingung für ein selbstbestimmtes Leben. Allerdings ist ein großer Teil der Menschen in Deutschland von weiterführender Bildung und Qualifizierung sowie von angemessener Entlohnung ausgeschlossen. Da wir über die Hälfte unserer Lebenszeit am Arbeitsplatz verbringen, sind die Bedingungen, unter denen wir arbeiten, von größter Bedeutung. Nicht jede Arbeit ist gute Arbeit. Entscheidend ist, ob wir uns weiterentwickeln und unsere Wünsche und Ideen einbringen können, ob wir den Arbeitsprozess und die Bedingungen gestalten können, ob unsere Arbeit angemessen entlohnt wird. Gute Arbeit ist die Voraussetzung für ein gutes Leben. Gute Arbeit muss flexibel sein für beide Seiten, sich in ihren Bedingungen an Lebensphasen, Leistungsfähigkeit und die Wünsche des Einzelnen anpassen. Gute Arbeit soll für den Einzelnen und für die Gesellschaft sinnvoll sein, sie soll gesellschaftlichen Wohlstand schaffen und allen Menschen ermöglichen, daran teilzuhaben. Gute Arbeit ist qualifiziert, sie wird gerecht entlohnt und erhält Gesundheit und Würde. Lesen Sie im Folgenden ein Positionspapier der Denkfabrik zum Thema "Zukunft nur mit guter Arbeit".
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Veranstaltungen 2006
Seit ihrer Gründung gab es im Rahmen der Denkfabrik vielfältige Veranstaltungen. Es wurden Mittagstische und Denkabende zu aktuell politischen Diskussionen durchgeführt. Aber auch grundsätzliche Themen, wie die europäische Integration, die Zukunft der Arbeit oder Regulierungsinstrumente des Staates im Zeitalter der Globalisierung standen im Mittelpunkt von Veranstaltungsreihen. Zahlreiche interessante Referenten waren dabei zu Gast bei der Denkfabrik. Unter ihnen befanden sich Dr. Gustav Horn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung, Prof. Dr. Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Würzburg, Angelika Thomas, Ressortleiterin „Technologie und Umwelt“, Vorstand der IG Metall, Dr. Gerhard Timm, Bundesgeschäftsführer des BUND, Dr. Richard Stöss, Otto-Suhr-Institut, FU Berlin oder Prof. Dennis Meadows, Co-Autor, “Grenzen des Wachstums: Das 30-Jahre Update”.
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